Energiezentrale Langacker

Je nach Entwicklung der Anschlussleistung des Energieverbundes, wird später eine zweite Energiezentrale beim Langacker erstellt. Hier soll mit Holzvergasern in der Grundlast ganzjährig Strom und Wärme produziert werden.
Die Wärme wird dabei vollständig im Energieverbund genutzt, da auch im Sommer ein Brauchwarmwasser besteht.

Im Endausbau können hier bis zu 5.4 GWh (entspricht dem Bedarf von zirka 1'200 Haushalten) Elektrizität erzeugt werden. Dies als wertvolle ganzjährige Bandenergie, welche benötigt wird um die fluktuierende Stromproduktion von Wind und Fotovoltaik zu untermauern.

Der Standort Langacker wurde nach aufwendiger Analyse ausgewählt. Kriterien waren dabei die Logistik sowie Verkehrsbewegungen, Windgutachten, Brandschutzvorschriften und Raumplanungsthemen. Die Resultate sprachen eindeutig für die periphere Platzierung der Holzheizzentrale. Dabei werden bewusst gewisse Mehrkosten für den Leitungsbau einkalkuliert.