Anlagekonzept und Technik

Energiefassung

Mittels Tauchpumpen wird das gereinigte Abwasser aus dem Ablaufbauwerk zur Wärmetauscherzentrale geführt. Die Wärmetauscher werden unter dem Vordach in der Ecke des ARA-Areal platziert.
Zum Schutz der Anlagen ist eine Einhausung der Wärmetauscherzentrale vorgesehen.

Die Wärme aus dem Abwasser wird zur Energiezentrale auf dem SIG Areal übertragen.

 

 

 

Energiezentrale SIG Areal

Die neue Energiezentrale ist beim „Kesselhaus“ des SIG Areals untergebracht. Im Endausbau bringen drei Wärmepumpen die „kalte Wärme“ (je nach Saison von 10 ° C bis 25° C) der ARA Röti auf ein nutzbares Temperaturniveau.
Als Nebenprodukt wird Kälte erzeugt, welche ebenfalls ins Versorgungsgebiet an Kunden mit Kältebedarf geliefert wird.

Um die Spitzenlast abzudecken stehen zwei Gaskessel zur Verfügung.

Durch das Konzept mit mehreren redundanten Energieerzeugern kann die zuverlässige Wärme- und Kälteversorgung gewährleistet werden.

 

Vorteile

  • CO2-Reduktion von 138'000 Tonnen über 30 Jahre kumuliert (entspricht 53'000 Tonnen Öl)
  • Nutzung regionaler Ressourcen: Abwärme der Kläranlage
  • Keine Geruchs- oder Lärmbelästigung
  • Günstiger Preis für ökologische Wärme und Kälte
  • Freiwilligkeit: Keine Anschlusspflicht
  • Schutz vor steigenden CO2-Abgaben
  • Schutz vor zunehmend strengeren Bau- und Sanierungsvorschriften
  • Energieautarkie durch Nutzung lokaler Ressourcen
  • Zusätzliche Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region für Planung, Bau, Unterhalt und Betrieb
  • Keine Kesselwartung, keine Reinigung durch Kaminfeger
  • Platzgewinn: Weder Heizkessel und Kamin nötig - Platzbedarf beschränkt sich auf die Übergabestation
  • Instandhaltung und Störungsdienst: Die Netze werden rund um die Uhr überwacht