Grünes Licht für die Heizsaison 2020/2021

01.10.2020

Unser Betriebsteam hat die ruhigere Zeit im Sommer genutzt und technische Wartungen an der Heizzentrale planmässig durchgeführt. Alle Anlagen sind gewartet und in top Zustand. Die Heizsaison ist gut gestartet und alle Wärmepumpen laufen auf Hochtouren, so dass unsere Kunden den kommenden Winter in wohliger Wärme geniessen können.

 

 

Wärme für Gewerbegebäude

03.07.2020

Erfahrungsbericht von Michael Hensler von Mayr Kupplungen AG

Der Maschineningenieur Michael Hensler leitet die Mayr Kupplungen AG, die auf Antriebstechnik spezialisiert ist. Bereits 1986 eröffnete Mayr Kupplungen den Standort in einem Gewerbegebäude in Neuhausen am Rheinfall. Seit Herbst 2019 wird das gesamte Gebäude mit ökologischer Wärme von der Energieverbund Neuhausen am Rheinfall AG (EVNH) versorgt.

Warum haben Sie sich für einen Anschluss an den Energieverbund entschieden?

Michael Hensler: Unsere alte Ölheizung fiel aus und eine Erneuerung lohnte sich nicht, da die Anlage das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatte. Auf Wunsch der Eigentümergemeinschaft haben wir daher gemeinsam auf erneuerbare Energien um-gestellt. Damit haben wir jetzt eine ökologische Heizlösung, um die wir uns selbst noch nicht ein-mal kümmern müssen.

Wie ist die Umstellung auf Fernwärme abgelaufen?

Michael Hensler: Für den Anschluss an den EVNH mussten zunächst neue Leitungen vom Haupttrassee bis zum Gebäude gelegt werden. Daher haben wir vom EVNH als Zwischenlösung eine mobile Heizzentrale erhalten, damit wir es auch zu Beginn der kalten Jahreszeit warm hatten.

Das ganze Interview können Sie hier lesen.

 

Wärme für die ganze Familie

03.07.2020

Erfahrungsbericht von Susanne Leu

Susanne Leu und ihre Familie sind Wärmebezüger des Energieverbunds Neuhausen am Rheinfall. Im Interview erklärt Frau Leu, wieso sie sich für den Anschluss an den EVNH entschieden haben.

Warum haben Sie und Ihr Mann sich für einen Anschluss an den Wärmeverbund entschieden?

Susanne Leu: Ein Wasserverlust in der internen Zuleitung für unsere Heizung hätte nur mit sehr grossem Aufwand behoben werden können.
Die Vorteile des Wärmeverbunds lagen für uns auf der Hand: Mit dem Anschluss können wir unkompliziert nachhaltige Energiequellen aus der Region nutzen und müssen uns nicht um eine eigene Heizung kümmern.

Was mussten Sie als Wärmebezügerin für den Wechsel unternehmen?

Susanne Leu: Wir haben uns für eine Neuinstallation der Wärmeverteilung entschieden. Um den Anschluss an die Wärmeverbundleitungen und alles andere kümmert sich der Betreiber des Wärmeverbunds. Die Kosten sind transparent und, ganz wichtig für uns als Familie, kalkulierbar.

Das ganze Interview können Sie hier lesen.

 

Energieverbund Neuhausen am Rheinfall schliesst Wärmeverbund Herbstäcker an

04.10.2019

Rund ein Jahr nachdem der Energieverbund Neuhausen am Rheinfall (EVNH) seinen Betrieb aufgenommen hat, beliefert er jetzt auch die Kundinnen und Kunden des Wärmeverbunds Herbstäcker mit ökologischer Wärme. Der Bau der Hauptleitung ist somit abgeschlossen. Es folgen die Anschlüsse der einzelnen Quartiere.

Im September wurde der bestehende Wärmeverbund Herbstäcker ans Netz des EVNH angeschlossen. Vorgängige technische Anpassungen führten zu einem von Beginn weg tadellosen Betrieb. Somit profitieren 60 weitere Gebäude von Wärme aus erneuerbaren Energien, denn bisher wurde der Wärmeverbund Herbstäcker mit einer Gasheizzentrale versorgt.

Daniel Meyer, Geschäftsführer EVNH ist sehr zufrieden: „Der Bau verlief bislang problemlos. Wir sind sogar schneller unterwegs als im Zeitplan vorgesehen war. Mein grosser Dank gilt der Bevölkerung, die den Bau mitträgt."

 

Um den Neuhausern die Dankesbotschaft persönlich zu überbringen, gingen Mitarbeitende des EVNH, der Cellere Bau AG, Bürgin Winzeler Partner AG sowie Lehmann 2000 AG auf die Strassen im Zentrum der Energiestadt, verteilten die lokale Spezialität Rhyfalltaler und tauschten sich mit den PassantInnen über den Energieverbund aus.

 

 

Ökologische Kooperation mit dem Energieverbund Neuhausen am Rheinfall

15.04.2019

Die Reasco AG ist Eigentümerin des Gewerkes Druckluft auf dem SIG Areal in Neuhausen am Rheinfall. Sie beliefert Kunden auf dem SIG Areal mit industrieller Druckluftenergie. 2017 wurden insgesamt 14.5 Millionen Nm3 Druckluft produziert. Die Energieverbund Neuhausen am Rheinfall AG versorgt Kunden in der Gemeinde Neuhausen am Rheinfall mit ökologischer Wärme und Kälte über ein Fernleitungsnetz.

Bei der Drucklufterzeugung entsteht auch viel Wärme. Diese Energie ging bisher als Abwärme über die Luft verloren. Die Reasco und EVNH nutzen den Umstand, dass die Leitungen des Zwischenkreislaufes, welche die Wärme des Abwassers der Kläranlage zur Energiezentrale von EVNH bringen direkt neben den Druckluftkompressoren durchführen. Anstatt die Abwärme der Drucklufterzeugung in der Luft verpuffen zu lassen, wird diese nun in den Zwischenkreislauf von EVNH eingespeist. Durch diese partnerschaftliche Kooperation profitieren beide Unternehmungen und leisten damit einen ökologischen Beitrag: Die Drucklufterzeugung erfährt eine Effizienzsteigerung, weil für die Kühlung der Kompressoren kein Strom und kein Rheinwasser mehr eingesetzt werden muss, und die EVNH profitiert von einer leichten Anhebung der Vorlauftemperatur für die Wärmepumpen, was zu einem geringeren Stromverbrauch der Wärmepumpen führt. Damit wird das Netz des EVNH auch mit industrieller Abwärme gespeist.

Aktuell speist Reasco etwa 750’000 kWh Wärme pro Jahr ein. Zum Vergleich: Der spezifische Wärmeverbrauch einer 4-Zimmerwohnung (100 m2) im Minergie-Standard beträgt ca. 4’000 kWh pro Jahr.

187 4-Zimmerwohnungen verbrauchen jährlich in der Summe die gleiche Menge an Wärme, wie durch die Druckluftproduktion dem Zwischenkreislauf der EVNH zugeführt wird. Und ein zweiter Vergleich: Um 750’000 kWh Wärme mit Heizöl zu erzeugen, würden 75’000 l Öl benötigt, was einer Co2-Belastung von 237 t/a entsprechen würde.

Bildlegende: Blick in die Druckluftzentrale: die Leitungen der EVNH führen durch die Druckluftzentrale und nehmen über einen Plattentauscher die Abwärme der Drucklufterzeugung ab (Foto: Stefan Huber).

 

Wärme für Wohnungen

Erfahrungsbericht von Heinz H. Sulzer

Heinz H. Sulzer zählt zu den ersten Kunden des Energieverbunds Neuhausen am Rheinfall (EVNH).
Beim Neubau eines Mehrfamilienhauses hat sich Sulzers Unternehmen, die Hans G. Sulzer Immobilien AG, für einen Anschluss an den EVNH entschieden.

 

Warum haben Sie sich für einen Anschluss an den Energieverbund entschieden?

Heinz H. Sulzer: Das Gebäude ist im Minergie-Standard errichtet worden, weshalb wir eine Wärmeversorgung mit einem wesentlichen Anteil an erneuerbarer Energie benötigten. Mit dem Anschluss an den EVNH können wir die Abwärme von der Kläranlage Röti nutzen.

Wie viele Wohnungen werden damit beheizt?

Heinz H. Sulzer: Die neun Wohnungen sowie die Büros im Erdgeschoss sind seit dem 1. Dezember 2018 bezugsfertig und werden über eine Bodenheizung, die an eine Niedertemperaturheizung angeschlossen ist, erwärmt. Auch das Warmwasser stammt vom Energieverbund.

Haben Sie Erfahrung mit Fernwärme?

Heinz H. Sulzer: Ich habe das Konzept für die Fernwärmeversorgung «Herbstäcker» in Neuhausen entwickelt und sie anschliessend gebaut. Eine Nahwärmeversorgung ist speziell geeignet, um die Ziele der Energiewende zu erreichen.

Was mussten Sie als Kunde tun? Was tut der EVNH?

Heinz H. Sulzer: Für mich als Bauherr kann ich durch EVNH erneuerbare Energie nutzen, ohne selbst eine technisch komplizierte Anlage bauen zu müssen. Auch den Betrieb und Unterhalt erledigt der Fernwärmeproduzent. Ein weiterer Vorteil ist der geringe Platzbedarf für die Wärmeerzeugung, zudem sind die Kosten gut überschaubar

 

SRF berichtet über den Energieverbund Neuhausen am Rheinfall

SRF berichtet

23.04.2019

Saubere Energie dank Abwasserreinigungsanlage

Die Ara Röti ist eine Abwasserreinigungsanlage beim schaffhausischen Rheinfall. Das dort gereinigte Klärwasser wird jetzt auch zur sauberen Wärmeerzeugung genutzt. Wie wurde das Abwasser vor ein paar hundert Jahren gereinigt und dann genutzt?

Den SRF Beitrag finden Sie hier

 

Energieverbund Neuhausen am Rheinfall geht in Betrieb

01.11.2018

Der Energieverbund Neuhausen am Rheinfall (EVNH) hat den Betrieb erfolgreich aufgenommen und liefert ökologische Wärme und Kälte

Im Februar 2018 starteten die Bauarbeiten für den neuen Energieverbund und verliefen plangemäss. Die ersten Kunden können jetzt mit Wärme und Kälte beliefert werden. Sehr zufrieden mit der Organisation zeigt sich Gemeindepräsident Dr. Stephan Rawyler:   „Die einzelnen Bauabschnitte wurden gemeinsam mit der Gemeinde koordiniert und der Bau ging schnell voran. Die Hälfte der Hauptleitung ist bereits verlegt. Die Energiestadt Neuhausen am Rheinfall hat nun eine moderne Energieinfrastruktur."

Ab Herbst 2019 wird die Hauptleitung fertiggestellt sein, so dass Kunden des bestehenden Wärmeverbundes Herbstäcker ebenfalls ökologische Wärme aus der neuen Heizzentrale beziehen können.

Am Samstag, 10. November 2018 lädt EVNH die Bevölkerung von 13 – 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür in die Halle 11, SIG Areal, Neuhausen am Rheinfall ein.

 

InfraWatt Innovationspreis

29.03.2018

Jedes Jahr vergibt der Verein InfraWatt, der sich im Bereich Abwasser, Abfall, Abwärme und Trinkwasser für eine energieeffiziente und sinnvolle Nutzung dieser Ressourcen einsetzt, den Innovationspreis.
In diesem Jahr konnte InfraWatt-Präsident Ständerat Filippo Lombardi, die Auszeichnung persönlich an Thomas Fischer (CEO EKS), Dr. Robert Sala (Verwaltungsratspräsident Energieverbund Neuhausen am Rheinfall AG) und Daniel Clauss (Leiter Bereich Vertrieb EKS)  überreichen.

Die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall wurde durch Gemeindepräsident Dr. Stephan Rawyler vertreten.

Das Energieversorgungsunternehmen erhielt den Preis für den Energieverbund in der Rheinfall-Gemeinde. Mit diesem Wärmeverbund werden die verschiedensten Energiequellen wie Abwärme aus dem Abwasser der Kläranlage Röti, dem Holz aus den regionalen Wäldern sowie Abwärme aus Industrie und Gewerbe genutzt.

Das Herzstück der Anlage bilden drei Wärmepumpen, die im Kesselhaus des Industrie-Areals der SIG Gemeinnützigen Stiftung die Wärme des Abwassers aus der nahen Kläranlage auf ein nutzbares Temperaturniveau heben. Da heute immer mehr Kunden auch einen Kältebedarf aufweisen, werden die Wärmepumpen-Aggregate auch zur Erzeugung von 0,6 Mio. kWh/a Kälte eingesetzt. Für die Spitzenlasten im Winter stehen zusätzlich Erdgaskessel bereit. Zudem ist ein Holvergaser geplant, mit dem zukünftig bis zu 5.4 Mio. kWh/a erneuerbaren Strom erzeugt werden kann. Damit können die eigenen Wärmepumpen oder - als Vergleich - rund 3'000 Personen in der 10'000 Einwohner-Gemeinde mit Strom versorgt werden.

Die Grösse dieses Projektes ist beeindruckend, im Endausbau wird der Energieverbund jährlich rund 33 Mio. kWh Wärme liefern und ist somit das grösste Energieprojekt im Kanton Schaffhausen. Ebenso wird der fossile Energieverbrauch und der damit verbundene CO2-Ausstoss über 30 Jahre gesehen um ca. 138'000 Tonnen reduziert. Diese CO2-Kompensation bringt auch einen finanziellen Ertrag.

Entscheidend für den Erfolg solcher anspruchsvoller Projekte ist immer auch eine gute Kommunikation mit den zuständigen Personen der Gemeinden, Kläranlagen, Betreibern von bestehenden Energienetzen sowie den anzuschliessenden Hausbesitzern und auch der Bevölkerung, so Ständerat Lombardi. Das habe bei diesem Projekt hervorragend funktioniert. Zudem sei es interessant zu sehen, wie sich hier bestehende alte Wärmeverbunde mit modernen Systemen optimal verbinden und dabei Synergien mit grossem Potenzial entstünden. Die Rheinfall-Gemeinde hat, dank EKS, mit diesem Meilenstein die Energiewende in dieser Region einen grossen Schritt in eine ökologischere Zukunft weitergebracht.

 

Spatenstich für den Energieverbund Neuhausen am Rheinfall

15. Februar 2018

Mit einem gemeinsamen Spatenstich wurde heute Vormittag die Baustelle für die Energieverbund Neuhausen am Rheinfall AG (EVNH) eröffnet. Die ersten Energielieferungen erfolgen bereits im Herbst 2018. 

Gleich an mehreren Stellen wird mit den Bauarbeiten begonnen. So werden auf dem Areal der Kläranlage Röti die Installationen zur Wärmeentnahme aus dem Abwasser errichtet und die Wärmetauschzentrale gebaut. Ebenso werden Leitungen verlegt, welche die Wärme zur Halle 11 des SIG-Areals führen. In der Halle 11 selbst werden die Wärmepumpen, der Wärmespeicher sowie die Pumpenzentrale installiert. Gleichzeitig erfolgt der Trasseebau für die Fernwärme und –kälte. In einer ersten Etappe (2018) werden die Hauptleitungen im Ast SIG-Bahnhof Badstrasse und im Ast SIG-Posthof Süd verlegt. In einer zweiten Etappe (2019) folgt der Ast bis zum bestehenden Wärmeverbund Herbstäcker (Fernheizwerk AG). Die Quartierverteilungen und Hausanschlussleitungen werden bedarfsgerecht nach Vertragsabschlüssen mit Neukunden verlegt.

Beim Trasseebau arbeitet EVNH eng mit den Gewerken der Gemeinde, wie Gas, Wasser, Telekommunikation, Kanalisation und Strassenbau zusammen. Damit können grösstmögliche Synergien erreicht werden, so dass Anwohner und Verkehr möglichst wenig beeinträchtigt werden.

 

Gemeinde-Abstimmung Neuhausen am Rheinfall

26. September 2017

Die Neuhauser Bevölkerung hat sich bei der Gemeinde-Abstimmung vom 24.9. deutlich für den Verkauf des Aktienpakets der Fernheizwerk AG sowie für die Beteiligung an der EVNH AG ausgesprochen.

Vorgesehen ist, dass die volle Verantwortung für Eigentum und Betrieb per 1.1.2018 an die EVNH AG übergehen wird.

Die detaillierten Wahlergebnisse finden Sie hier

 

 

EKS gründet Energieverbund Neuhausen am Rheinfall AG

24. Juli 2017

Die Energieverbund Neuhausen am Rheinfall AG (EVNH) wurde von der Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen AG (EKS) als Tochterunternehmen gegründet.

Die EKS hält 100% der Aktien. Der Gemeinde Neuhausen am Rheinfall steht eine Beteiligung offen. Die EVNH startet mit einem Aktienkapital von 6 Mio. Franken. Verwaltungsratspräsident wird Dr. Robert Sala, der bereits im Verwaltungsrat der EKS einsitzt.

«Die Gemeinde begrüsst es sehr, dass Investitionen vor Ort mit der EKS AG als starker Partnerin getätigt werden», sagt Dr. Stephan Rawyler, Gemeindepräsident Neuhausen am Rheinfall.